das podium – kultur in frauenfrieden
Kirche ist nicht nur Ort der Seelsorge, sondern auch kulturelles Forum für die Gemeinde, den Stadtteil und Frankfurt. Das gilt besonders für Frauenfrieden: mit dem Kulturprogramm „das podium“ bietet die Gemeinde ein abwechslungsreiches Programm an: Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Kabarett und hin und wieder Zwei-Tages-Ausflüge.
Damit auch wirklich ein jeder teilnehmen kann, sind die meisten Angebote kostenlos, nur bei den Reisen brauchen wir eine Beteiligung.
Wir freuen uns, wenn Sie den Weg nach Frauenfrieden finden!
Freitag, 26. Juni 2026, 19:00 Uhr, Frauenfrieden
Wein könnte sein ... geschmolzener Edestein
Performance, Lyrik, Prosa mit Martin Maria Schwarz, hr2
Am Freitag, 26. Juni 2026, 19:00 Uhr, lädt "das podium – kultur in frauenfrieden" unter dem Titel "Wein könnte sein ... geschmolzener Edelstein" ein zu einem Abend mit Performance, Lyrik, Prosa mit Martin Maria Schwarz, hr2, im Ehrenhof Frauenfrieden (bei schlechtem Wetter im Mariensaal), Zeppelinallee 101, 60347 Frankfurt.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Kein anderes Getränk auf der Welt genießt einen solchen Ruf, kein anderes kann auf den Adel verweisen, sowohl in der Bibel als auch in der griechischen Mythologie eine zentrale Rolle zu spielen. Keine feierliche Gesellschaft kann es sich bis heute leisten, auf den Wein zu verzichten.
Aber wie ist es dazu gekommen? Eine mögliche Antwort darauf findet sich in der Literatur. Ja, es spricht vieles dafür, dass das starke literarische Echo überhaupt den Wein erst diese Ausnahmestellung bescherte. Schließlich hat kaum ein anderes Motiv außer der Liebe und der Natur bei Schriftstellern, Poeten und Philosophen solchen Anklang gefunden wie eben der Wein. Wie ein roter Faden zieht sich die Weindichtung von der Antike bis hinein in die jüngste zeitgenössische Literatur.
Dies belegt hr2 Moderator Martin Maria Schwarz in seinem aus Lesung, Erzählungen und Kommentaren bestehenden launig gestalteten Programm.


Dauerausstellung „Kreuzweg hinter Stacheldraht“ mit Bildern von Lothar Zenetti in der Frauenfriedenskirche
Der Priester, Dichter und Künstler Lothar Zenetti, von dem u.a. auch viele Texte der Gotteslob Lieder stammen, ist eng mit der Frauenfriedenskirche verbunden. Hier wuchs er auf, empfing die Taufe, Erstkommunion und Firmung und kehrte als Rentner wieder in die Gemeinde zurück.
Er malte als junger kriegsgefangener Seminarist schlichte, aber ausdrucksstarke Kreuzwegbilder auf zwei Wände der Lagerkapelle im „Stacheldrahtseminar“
Das Stacheldrahtseminar bei Chartres ist einer der seltenen Orte, der die deutsch-französische Versöhnung verkörpert. Im dortigen Kriegsgefangenenlager gründete Franz Stock nach dem 2. Weltkrieg ein Priesterseminar, in dem zwischen 1945 und 1947 rund 1.000 deutschsprachige Seminaristen auf ihre zukünftige Aufgabe in einem neuen Europa vorbereitet wurden. In dem ehemaligen Seminargebäude ist heute die „Europäische Begegnungsstätte Franz Stock Chartres“ beheimatet.
Diese besonderen Kreuzwegbilder von Lothar Zenetti hängen ab sofort, mit freundlicher Genehmigung als Daueraustellung, wenn keine Sonderausstellungen stattfinden, in der Taufkapelle der Frauenfriedenskirche.
Die Pfarrei Sankt Marien dankt der Abbè Stock Gesellschaft für die Erlaubnis die Reproduktionen ausstellen und zeigen zu dürfen.
