Kultur

das podium – Kultur in Frauenfrieden

Kirche ist nicht nur Ort der Seelsorge, sondern auch kulturelles Forum für die Gemeinde, den Stadtteil und Frankfurt. Das gilt besonders für Frauenfrieden: mit dem Kulturprogramm „das podium“ bietet die Gemeinde ein abwechslungsreiches Programm an: Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Kabarett und hin und wieder Zwei-Tages-Ausflüge.

Damit auch wirklich ein jeder teilnehmen kann, sind die meisten Angebote kostenlos, nur bei den Reisen brauchen wir eine Beteiligung.

Wir freuen uns, wenn Sie den Weg nach Frauenfrieden finden!

 

2023 01 27 Erzahlabend podium

Gudrun Rathke und Cornelia Ilg:

Die Blume der Wahrheit
Erzählkunst mit Musik

Das podium lädt am Freitag, 27. Januar 2023, 19:00 Uhr, im Mariensaal von Frauenfrieden ein zu einem Abend voller Märchen und Weisheitsgeschichten frei und lebendig erzählt und virtuos mit Musik verwoben.
Auf der ganzen Welt erzählen Geschichten von der Sehnsucht nach Frieden und der Suche nach Wahrhaftigkeit. Für das Kultur-Programm der Frauenfriedenskirche hat die Erzählerin Gudrun Rathke die schönsten zusammengestellt. Ob Sagen aus dem alten Frankfurt, Märchen, Weisheitsgeschichten aus der weltweiten Überlieferung oder Geschichten aus ihrer Kärntner Heimat sie erzählt die alten Geschichten ins Hier und Jetzt! Heiter und verträumt, nachdenklich und berührend, immer frei und voll erfrischender Lebendigkeit. Im Zusammenspiel mit der Geigerin Cornelia Ilg entfalten die Geschichten einen ganz besonderen Zauber, denn die Klänge der Geige verweben sich mit den Worten und bringen sie zum Funkeln. Ein Abend zum Träumen und Schmunzeln erwartet die Gäste, ein Abend zum Auftanken und Genießen.
Der Eintritt ist frei.

Gudrun Rathke ist professionelle Erzählerin. Die gebürtige Österreicherin lebt seit vielen Jahren in Hessen und zieht landauf landab auf großen Festivalbühnen, in Bibliotheken und Museen, und sehr gerne auch unterwegs auf Schusters Rappen einfach mal über den Gartenzaun. Ihre frische Erzählweise zieht Menschen jeglichen Alters in den Bann der Geschichten. Seit 12 Jahren ist sie künstlerische Leiterin des Sparda-Erzählfestivals, das nun im vierten Jahr auch mit Podcasts bei hr2-kultur vertreten ist. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit der Geigern Cornelia Ilg zusammen und bezaubert die Zuhörer*innen mit dem Zusammenspiel von Wort und Musik. Mehr zu Gudrun Rathke unter www.spielraum-sprache.de

Cornelia Ilg ist Geigerin. Sie lebt seit vielen Jahren in Frankfurt und spielt im Orchester der Frankfurter Oper. Ihre Ausbildung im Fach Violine absolvierte sie an den Hochschulen für Musik in Karlsruhe und Mannheim. Zahlreiche Engagements folgten: Stuttgarter Philharmoniker, Nationaltheater Mannheim, Obern- und Museumsorchester Frankfurt, hr-Sinfonieorchester. Sie spielt in zwei Kammermusik-Quartetten. Seit über zwölf Jahren arbeitet sie mit der Erzählerin Gudrun Rathke zusammen. Seither verwöhnen die beiden Künstlerinnen ihre Zuhörer*innen mit Zauberklang – Erzählkunst mit Musik.

 

Schokoabend Podium 12022023

Schokolade fair naschen!

Sonntag, 12. Februar 2023, 19:00 Uhr, Mariensaal Frauenfrieden

Das podium und der Eine-Welt-Ausschuss von Sankt Marien laden am Sonntag, 12. Februar 2023, 19:00 Uhr, herzlich ein zur Multivisionsshow samt Schokoladenprobe Schokolade fair naschen.

Schokolade gehört zu den beliebtesten Süßigkeiten weltweit. Sie ist köstlich, schmilzt auf der Zunge und ruft Glücksgefühle hervor. Ihre Hauptingredienzen sind Kakao, Zucker und Milch. Wie werden aus diesen Zutaten eigentlich Schokoladentafeln hergestellt? Wer verdient mit ihnen das große Geld? Ist Schokolade gesund und wer hat sie erfunden? Diesen Fragen gehen Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner in ihrer Multivisionsshow auf den Grund.

Und so beginnt die Live-Reportage in den mystischen Regenwäldern Guatemalas, wo die Maya bereits vor 1.500 Jahren aus den Früchten des Kakaobaums Trinkschokolade zubereiteten. Sie führt zu den ersten
Schokoladenfabriken Europas und den Gründen, warum heute im konventionellen Kakaosektor Armut und Kinderarbeit weit verbreitet sind.

Eine Alternative bietet der Faire Handel, weshalb die beiden Fotojournalisten drei bio-zertifizierte Fair-Trade-Kleinbauernverbände besucht haben: in Bolivien Kakaobauern von EL CEIBO, in Paraguay Zuckerrohrbauern von Manduvira und in Deutschland eine Milchbauernfamilie der Molkerei Berchtesgadener Land. Mit außergewöhnlichen Fotos berichtet das weitgereiste Duo über deren Arbeitsalltag und zeigt, wie der Faire Handel im Globalen Süden und Norden wirkt.

Mit ihrer aufwändigen Programmierung, den feinsinnigen Erzählungen und stimmungsvollen Musikpassagen ist die Multivisionsshow ein unterhaltsames Plädoyer für mehr Gerechtigkeit im verführerischen Schoko-Naschereien-Geschäft.

Als Fotografen und Journalisten mit dem Schwerpunkt Fairer Handel sind Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner Mitglieder der World Fair Trade Organization (WFTO). Bekanntheit haben sie mit ihren
beeindruckenden Multivisionsshows erlangt, in denen sie den Fairen Handel mit ihren ganz persönlichen Reiseerlebnissen kombinieren. Sie zeigen ihre Fotos auf Großleinwand. Durch die perfekte Abstimmung  von brillanten Bildern, Live-Kommentaren und berührender Musik entsteht eine magische Atmosphäre, die zu einem erkenntnisreichen Vergnügen einlädt.

Weitere Informationen unter https://www.lobolmo.de/gourmet-multivisionsshow-schokolade-fair-naschen/

 

 Kreuzweg Stacheldraht 1 Isabel Sieper 640x480

Dauerausstellung „Kreuzweg hinter Stacheldraht“ mit Bildern von Lothar Zenetti in der Frauenfriedenskirche
Der Priester, Dichter und Künstler Lothar Zenetti, von dem u.a. auch viele Texte der Gotteslob Lieder stammen, ist eng mit der Frauenfriedenskirche verbunden. Hier wuchs er auf, empfing die Taufe, Erstkommunion und Firmung und kehrte als Rentner wieder in die Gemeinde zurück.

Er malte als junger kriegsgefangener Seminarist schlichte, aber ausdrucksstarke Kreuzwegbilder auf zwei Wände der Lagerkapelle im „Stacheldrahtseminar“

Das Stacheldrahtseminar bei Chartres ist einer der seltenen Orte, der die deutsch-französische Versöhnung verkörpert. Im dortigen Kriegsgefangenenlager gründete Franz Stock nach dem 2. Weltkrieg ein Priesterseminar, in dem zwischen 1945 und 1947 rund 1.000 deutschsprachige Seminaristen auf ihre zukünftige Aufgabe in einem neuen Europa vorbereitet wurden. In dem ehemaligen Seminargebäude ist heute die „Europäische Begegnungsstätte Franz Stock Chartres“ beheimatet.

Diese besonderen Kreuzwegbilder von Lothar Zenetti hängen ab sofort, mit freundlicher Genehmigung als Daueraustellung, wenn keine Sonderausstellungen stattfinden, in der Taufkapelle der Frauenfriedenskirche.

Die Pfarrei Sankt Marien dankt der Abbè Stock Gesellschaft für die Erlaubnis die Reproduktionen ausstellen und zeigen zu dürfen.