Sankt Anna – Projektpartnerschaft

Der Arbeitskreis (AK) Mission Entwicklung Frieden (MEF) von Sankt Anna hat sich zum Ziel gesetzt, in unserer Gemeinde den Blick auf die ganze Welt zu lenken und unsere Verantwortung als Christen für ein menschenwürdiges Leben aller Menschen und die Bewahrung der Schöpfung wach zu halten.

Wir wissen, dass wir hier auf Erden kein Paradies schaffen können. Im Sinne von Papst Franziskus wollen wir jedoch in unseren Gemeinden und im Stadtteil versuchen, die Auswirkungen des ungerechten, „tötenden“ Weltwirtschaftssystems zu mildern  und uns für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

 

Wir vom AK MEF sind schon seit über 25 Jahren in der Gemeinde aktiv, um durch den Verkauf fair gehandelter Waren, durch Mitwirkung an Gottesdiensten sowie bei Veranstaltungen und Gemeindefesten auf die weltweite Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen und Zeichen der Solidarität dem entgegenzusetzen. Auf dem Weihnachtsmarkt in Hausen sind wir ebenfalls mit einem Stand mit fair gehandelten Waren, Honig  und Kerzen vertreten.

Der faire Handel in Sankt Anna:

  • In der Pfarrei wird grundsätzlich fairer Kaffee ausgeschenkt. Darüber hinaus bemühen wir uns, dass  seitens der Pfarrei zu Geburtstagen oder zu Jubiläen Geschenkkörbe mit Produkten aus fairem Handel zusammengestellt werden. Dafür setzen wir uns auch über den Eine-Welt-Ausschuss  in der Pfarrei St. Marien ein.

Unsere Projekte:

  • Poor-Patient –Fonds (PPF)  in Uganda

Mit unseren Aktivitäten und Spendensammlungen unterstützen wir  den von uns gegründeten  Fonds für Arme Patienten  in einem katholischen Krankenhaus in Kampala/Uganda, der armen Patienten, die ihre Krankenhausrechnungen nicht bezahlen können, trotzdem eine professionelle medizinische Versorgung ermöglicht. Nach wie vor ist es in Uganda, ähnlich wie in den meisten anderen afrikanischen Ländern, abhängig von dem Wohlstand einer Familie bzw. deren Verwandtschaft, ob ein Patient angemessen medizinisch versorgt werden kann; eine allgemeine Krankenversicherung existiert nicht, viele Menschen leben von Subsistenzwirtschaft oder gar in prekären Lebensumständen von der Hand in den Mund. Werden diese Menschen krank, so führt dies durch die Krankheitskosten oft dazu, dass die Familie bzw. deren Angehörige in Existenznot geraten.

Seit Gründung des PPF im Jahr 1997 haben ca. 1000 Menschen ihre Heilung und zum Teil damit ihr Leben diesem Fond zu verdanken. Insgesamt konnten seit der Gründung fast 80.000 € diesen Patienten zur Verfügung gestellt werden. Mittlerweile fand eine andere Hilfsorganisation diese Idee so gut, dass der Fond seit 2012 nun auch von anderer Seite eine finanzielle Unterstützung erfährt. Im April 2017 konnten wir mit dem ärztlichen Leiter des Lubaga Hospitals unser 20-jähriges Bestehen feiern.

 

Kontakt und nähere Auskünfte: über das zentrale Pfarrbüro, 069 978410-0 oder pfarrbuero@marien-frankfurt.de