Poor-Patient-Fonds (PPF), Kampala/Uganda

Mit unseren Aktivitäten und Spendensammlungen unterstützen wir den von uns gegründeten  Fonds  für Arme Patienten in einem katholischen Krankenhaus in Kampala/Uganda, der armen Patienten, die ihre Krankenhausrechnungen nicht bezahlen können, trotzdem eine professionelle medizinische Versorgung ermöglicht. Nach wie vor ist es in Uganda, ähnlich wie in den meisten anderen afrikanischen Ländern, abhängig von dem Wohlstand einer Familie bzw. deren Verwandtschaft, ob ein Patient angemessen medizinisch versorgt werden kann; eine allgemeine Krankenversicherung existiert nicht, viele Menschen leben von Subsistenzwirtschaft oder gar in prekären Lebensumständen von der Hand in den Mund. Werden diese Menschen krank, so führt dies durch die Krankheitskosten oft dazu, dass die Familien bzw. deren Angehörige in Existenznot geraten.

Seit Gründung des PPF im Jahr 1997 haben ca. 1000 Menschen ihre Heilung und zum Teil damit ihr Leben diesem Fonds  zu verdanken. Insgesamt konnten seit der Gründung fast 80.000 € diesen Patienten zur Verfügung gestellt werden. Mittlerweile fand eine andere Hilfsorganisation diese Idee so gut, dass der Fonds  seit 2012 nun auch von anderer Seite eine finanzielle Unterstützung erfährt. Im April 2017 konnten wir mit dem ärztlichen Leiter des Lubaga Hospitals unser 20-jähriges Bestehen feiern.

 

Dr. Bellinger in 2010 an alter Wirkungsstätte mit seinem internistischen Nachfolger,
der Stationsschwester und der Pflegedienstleiterin

 

 

Sozialarbeiterin Sr. Margret Nakitto mit einer mittellosen alleinerziehenden jungen Mutter
und ihrem kranken Neugeborenen, das vom PPF profitierte

 

 

Rubaga-Hospital – Ambulanz-Sprechstunde