Frauenfrieden

Zeppelinallee 101
60487 Frankfurt am Main

ÖPNV: Straßenbahn 16 Haltestelle: Frauenfriedenskirche; Bus 34 Haltestelle: Universitätssportanlagen

Ansprechpartner des Ortsausschusses Frauenfrieden:

Vorsitzende: Annette Passarge

E-Mail: annettepassarge@gmx.de

Telefon: 069 702776

 
Unerwartete Herausforderungen bei der Sanierung der Frauenfriedenskirche

FRANKFURT/Limburg.- Die katholische Pfarrei Sankt Marien im Frankfurter Westen plant seit zwei Jahren eine grundlegende Sanierung ihrer Pfarrkirche, der Bockenheimer Frauenfriedenskirche in der Zeppelinallee. Das größte Friedensdenkmal Frankfurts, erbaut 1929 von Frauen als Mahnmal nach dem Schrecken des Ersten Weltkriegs, ist in die Jahre gekommen.
Rissbildungen und statische Probleme aufgrund mangelhafter Fundamente konnten mit Unterstützung des Bistums Limburg bereits im Sommer 2018 erfolgreich behoben werden. Nun wird der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen, die Sanierung des Innenraums. Partielle Senkungen der 400 m² großen Bodenplatte im Innenraum waren zu einem Risiko für die Besucher geworden, also soll sie entfernt und durch eine stabilere Konstruktion ersetzt werden.
Eine böse Überraschung zeigte sich allerdings nach der Entfernung der Platte: Der gesamte Kirchenraum ist metertief von kräftigen Wurzeln durchzogen. Sie stammen von vier Platanen, die entlang der Hedwig-Dransfeld-Straße an der nordöstlichen Seite der Kirche stehen. Diese wurden 1974 von der Stadt Frankfurt gepflanzt und sind inzwischen 22 bis 25 m hoch. Durch die Nähe zum Bauwerk wachsen sie geneigt der Sonne entgegen und haben eine hohen Wasserverbrauch: Jeder Baum benötigt mehrere hundert Liter Wasser pro Tag, das er sich aus einem weiten Umfeld und aus großer Tiefe holt.
Dass Baumwurzeln in Gebäuden nichts zu suchen haben, steht außer Frage, wie aber soll man Kirche und Bäume gleichermaßen schützen? In intensiven Beratungen mit dem Grünflächenamt, Boden- und Baumgutachtern sowie Statikern wurden allerlei Möglichkeiten erwogen. In ähnlichen Fällen konnten etwa Wurzelschutzwände (Rhizomsperren) helfen. In diesem Fall aber – darüber sind sich die Fachleute inzwischen einig – würden bauliche Maßnahmen zum Wurzelschutz die Standfestigkeit der geneigten Bäume so weit beeinträchtigen, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet wäre. Nach Monaten intensiver Lösungssuche sind sich nun alle Beteiligten einig: Es gibt keine Alternative zur Fällung der vier Platanen. Nur so wird die Frauenfriedenskirche von Wurzeldruck und Bodenverdichtung entlastet, ohne dass es zugleich zu gefährlichen Situationen durch umstürzende Bäume kommen könnte. Die Stadtverwaltung wird nun eine Vorlage auf den Weg bringen um einen Stadtverordnetenbeschluss zur Fällung der Bäume zu erwirken.
Grün soll jedoch erhalten bleiben – das ist die einhellige Meinung aller Beteiligten von Stadt und Kirchengemeinde. Deshalb gibt es Überlegungen, an die Bepflanzung des unteren Teiles der Straße anzuknüpfen und eine Reihe neuer, kleinerer Bäume anzupflanzen, die mehr in die Tiefe als in die Breite wurzeln und in ausreichendem Abstand zum Kirchengebäude stehen.
Für alle Interessierten, die sich selbst ein Bild von der Situation machen wollen, lädt die Gemeinde am 03. Februar 2019 um 12:30 Uhr zu einer öffentlichen Besichtigung der Baustelle ein.
 

 

Die Frauenfriedenskirche ist wegen Sanierungsarbeiten bis Ende 2019 geschlossen, aber das Gemeindeleben geht weiter!

Die Frauenfriedensgemeinde ist eine Großstadtgemeinde im besten Sinne. Dem Ortsauschuss ist es ein Anliegen, die Tore weit zu öffnen:

Für junge, alleinstehende Mütter in Zusammenarbeit mit der Caritas im Wohnprojekt p.fiff (Projekt Frauen in Frauenfrieden).
https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/frauen/wohnen-und-obdach/betreutes-wohnen-fuer-junge-frauen/betreutes-wohnen-fuer-junge-frauen

Für Christen anderer Muttersprachen: Die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde feiert seit 20 Jahren ihre Gottesdienste bei uns, das Marienfest im September versammelt 34 Gemeinden anderer Muttersprachen.

Für die Ökumene: die Zusammenarbeit mit der evangelischen und altkatholischen Gemeinde hat eine lange und freundliche Tradition bei uns.

Für Obdachlose: zwei Mal im Monat steht eine überaus fröhliche Truppe von Helfern schon sehr früh in der Gemeindeküche, um ein leckeres Frühstück für 50-60 Gäste vorzubereiten. Mit Respekt und Freundlichkeit serviert, gibt es den Bedürftigen das gute Gefühl, in Frauenfrieden willkommen zu sein. In den Wintermonaten kommt eine monatliche Kaffeetafel dazu, die reihum in den christlichen Gemeinde Bockenheims stattfindet. Dann stehen Kuchenbäcker und –bäckerinnen der Gemeinden am Ofen und backen selbst, das schmeckt dann wie zu Hause. Die Obdachlosenarbeit ist ökumenisch.

Für die Senioren einmal im Monat mit gemütlichen Nachmittagen, Ausflügen und rauschender Fastnacht. Die Veranstaltungen finden Sie im Hauptmenü unter „Dienst am Menschen-Senioren“.

Für Kinder und Jugendliche mit Kindergottesdiensten, Ferienspielen und dem berühmten Zeltlager. Näheres dazu finden Sie im Hauptmenü unter „Dienst am Menschen – Kinder“.

Für die ganz Kleinen: Wenn glückliches Quieken aus dem Saal dringt, fröhliche Lieder zu hören und unternehmungslustige Windelträger auf allen vieren unterwegs sind, dann ist Dienstagnachmittag und Familienlounge. Die Leiterin Frau Schulz-Bumler hat viel Erfahrung in der Arbeit mit den ganz Kleinen und kann den Müttern und Vätern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine schöne Gelegenheit für junge Eltern, sich kennen zu lernen. Jeden Dienstag von 16-18 Uhr im Gemeindesaal; einfach dazu kommen!

Für Menschen mit Hörschädigung, weitere Informationen finden Sie im Hauptmenü unter „Dienst am Menschen – Gehörlosenseelsorge“.

Für „The Singing-Christmas-Tree“, ein Konzertreihe, die immer Anfang Dezember in Frauenfrieden aufgeführt wird. Sie bietet deutsche und amerikanische Weihnachtslieder und hat eine beeindruckende Kulisse: 100 Sänger bilden einen 12 Meter hohen Weihnachtsbaum. In sieben Konzerten lassen sich 6.000 Besucher jedes Jahr in weihnachtliche Stimmung versetzen. Für viele Frankfurter ist das der wahre Beginn der Adventszeit.Hier erfahren sie mehr: http://www.gacc-frankfurt.de

Für Sangeslustige: zur Zeit gibt es keinen Kirchenchor in Frauenfrieden, der Projektchor „Schola“ singt zu besonderen Gotttesdiensten. Haben Sie Lust, mitzusingen? Für Planungen zukünftiger Schola-Gottesdienste senden Sie bitte Ihre Kontaktdaten an pfarrbuero@marien-fankfurt.de, damit man Sie in den Schola-E-Mail-Verteiler aufnehmen kann.

Für die Freunde der Kultur gibt es „das podium“, das seit Jahren ein vielfältiges Programm auflegt: Konzerte, Ausstellungen, Ausflüge, Lesungen, Vorträge, Kabarett; jeden Monat etwas anderes. Das aktuelle Programm finden Sie unter „Kultur – das podium“ im Hauptmenü.

Für die Eine Welt mit einem Bildungsprojekt in Bolivien, das der Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden gemeinsam mit Sankt Elisabeth fördert. Alle Informationen dazu finden Sie im Hauptmenü unter „Dienst am Menschen – Eine Welt“.

Für Spiritualität: die liturgischen Angebote sind vielfältig, Rosenkranzgebet, Frauenmesse, musikalische Andachten und Abendgebete, Kindergottesdienste und natürlich die Messe sonntags um 11 Uhr. Am besten suchen Sie all das im aktuellen Pfarrjournal auf der Startseite.

Für die Gemeinschaft: jeden Sonntag nach dem Gottesdienst – also um 12 Uhr – öffnet das Gemeindecafé seine Pforte im Gemeindesaal, um Schwatzlustige mit Kaffee, Tee und leckeren Keksen zu verwöhnen. Die Kleinen spielen derweil im Ehrenhof und die Großen fühlen sich unter Gleichgesinnten einfach wohl.

Für die Stille: unser Ehrenhof mit seinen vielen Rosen bietet einen Ort der Stille und Besinnung, eine Oase in der schnellen Stadt.

 

Elisabethenkrankenhaus
Ginnheimer Str. 3
60487 Frankfurt
Tel.: 069 7939-0
Web: http://www.elisabethen-krankenhaus-frankfurt.de/
ÖPNV: U6/U7 Haltestelle: Kirchplatz; Bus 34 Haltestelle: Kirchplatz

 

Seniorenzentrum St. Josefshaus
Ginnheimer Straße 11
60487 Frankfurt
Tel.: 069 40509-0
Web: http://www.st-josefshaus-frankfurt.de/
ÖPNV: U6/U7 Haltestelle: Kirchplatz; Bus 34 Haltestelle: Kirchplatz

 

Die Frauenfriedenskirche in Frankfurt Bockenheim ist die Pfarrkirche der Pfarrei Sankt Marien Frankfurt. Sie hat eine interessante Geschichte und ist nicht nur architektonisch herausragend, sondern auch die einzige Kirche im deutschsprachigen Raum, die von Frauen initiiert und gebaut wurde. Unter dem Eindruck des verheerenden Ersten Weltkrieges wurde sie als Mahnmal für den Frieden und als nationale katholische Gedenkstätte für gefallene Soldaten erbaut. Nähere Informationen zur Geschichte und Architektur der Kirche finden Sie auf der Homepage des Freundeskreises Frauenfrieden e.V. unter www.Frauenfrieden.de. und hier