Frauenfrieden

Zeppelinallee 101
60487 Frankfurt am Main

ÖPNV: Straßenbahn 16 Haltestelle: Frauenfriedenskirche; Bus 34 Haltestelle: Universitätssportanlagen

Ansprechpartner des Ortsausschusses Frauenfrieden:

Vorsitzende: Annette Passarge

E-Mail: annettepassarge@gmx.de

Telefon: 069 702776


 
„Den Toten zum Gedächtnis, den Lebenden zur Mahnung“
Frauenfrieden wird 90 Jahre und gedenkt der Opfer des Ersten Weltkriegs

Als Hedwig Dransfeld, die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), 1916 die Idee zum Bau der Frauenfriedenskirche hatte, verstand sie, dass dieser Krieg eine neue, nie dagewesene Dimension annahm, und überzeugte mit dem Wunsch ein „steinernes Friedensgebet“ und eine nationale Gedenkstätte für die katholischen Gefallenen zu errichten.
Noch im gleichen Jahr legte sie diesen Plan der Deutschen Bischofskonferenz vor, die die Idee unterstützte. Die Idee einer Kirche von Frauen für den Frieden fand überall Zuspruch. Dennoch war es ein langer Weg, bis die Kirche am 5. Mai 1929 feierlich ihre Weihe erhalten konnte. Dieser Tag jährt sich nun zum 90. Mal.
In ihrer Ansprache zum Festakt 1929 sagte Maria Heßberger als Vertreterin des Katholischen Deutschen Frauenbundes: „Wir katholischen Frauen haben diese Kirche erbaut als Ausdruck unseres großen, gewaltigen Schmerzes … Die Frauenfriedenskirche soll aber auch ein Ausdruck unserer großen dankbaren Liebe sein für diejenigen, die ihr Leben hingaben, um unser Leben zu schützen.“ Über 1000 Namen Gefallener des Ersten Weltkriegs wurden namentlich im Ehrenhof neben der Kirche verzeichnet und erinnern bis heute daran, dass jedes Gedenken nicht nur kollektiv geschieht, sondern immer mit ganz persönlichen Schicksalen verbunden ist. Viele Hunderte Namen kamen später, nach dem Zweiten Weltkrieg, noch hinzu. Und doch bleiben alle zusammen nur ein kleiner Bruchteil der ungezählten, oft auch namenlosen Opfer der Kriege und der Gewalt des 20. Jahrhunderts.
Dem Anliegen der Stifterinnen wissen wir uns in Frauenfrieden bis heute verpflichtet. Darum wollen wir im 90. Jahr des Bestehens unserer Kirche – stellvertretend für alle Opfer von Krieg und Gewalt – für ein Jahr in unseren Gottesdiensten der mehr als 1000 Toten des Ersten Weltkriegs gedenken, deren Namen in unserem Ehrenhof verzeichnet sind. Beginnend am 5. Mai 2019, dem 90. Jahrestag unserer Kirchweihe, werden wir in jedem Gottesdienst in Frauenfrieden an 10 Tote namentlich erinnern – uns zum Gedächtnis, vor allem aber vor Gott, der zu jedem Menschen spricht: „Fürchte dich nicht! Ich hab dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, mein bist du“ (Jesaja 43, 1).

Joachim Braun, Pfarrer

Zum Geburtstagsempfang am 5. Mai nach dem 11-Uhr-Gottesdienst sind Sie herzlich eingeladen!
 


 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Frauenfriedenskirche!

Heute vor genau 90 Jahren, am 5. Mai 1929, wurde die Frauenfriedenskirche in Frankfurt-Bockenheim geweiht. Der Wunsch nach Frieden und die Trauer um die Gefallenen waren die treibende Kräfte, die zur Initiierung, Konzeption und Finanzierung der Kirche durch katholische Frauen in den 20er Jahren führten. Damit ist die Frauenfriedenskirche auch ein bedeutendes Denkmal für die Emanzipation der Frauen nach dem Ersten Weltkrieg.

Der Stuttgarter Architekt Herkommer schuf eine Kirche im Stil der Sakralen Moderne mit einer durchdachten und durchgängigen Architektur, die sich bis ins kleinste Detail erstreckte. Die Frauenfriedenskirche steht heute unter Denkmalschutz und im Rang eines Denkmals Nationaler Bedeutung.

Viele originale Kunstwerke und sakrale Objekten in und an der Frauenfriedenskirche gilt es im Rahmen der derzeit stattfindenden Sanierung des Bauwerks zu restaurieren. Dazu erbitten wir Ihre Spenden, besonders für die bauzeitlichen Leuchter, die Weihwasserbecken und die neue Fürbittstele.

Wenn Sie dem Link https://www.betterplace.org/de/projects/68708 folgen, werden Sie auf die Seite von betterplace.org weitergeleitet, einer Spendenplattform, die die ordnungsgemäße Kollekte und Weitergabe von Spendengeldern garantiert. Ganz einfach kann man dort mit Auswahl des geeigneten Zahlungswegs wie Kreditkarte oder PayPal eine Spende als Geburtstagsgruß für die Frauenfriedenskirche ausführen. Die Spenden erfolgen anonym, aber Sie haben die Möglichkeit, auch Ihren Namen und eine Nachricht zu hinterlassen. Unabhängig von der Höher Ihrer Spende erhalten Sie Ihre Zuwendungsbestätigung direkt von betterplace.org. Natürlich sind auch „konventionelle“ Spendenüberweisungen möglich (Freundeskreis Frauenfrieden e.V., IBAN DE08 5005 0201 0200 6356 70); in diesem Fall erhalten Sie die Spendenbescheinigung direkt vom Freundeskreis.

Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns die Frauenfriedenskirche und ihren 90. Geburtstag feiern würden, und sind dankbar für jedes Geburtstagsgeschenk. Bitte verteilen Sie diese Mail auch in Ihrem Freundeskreis – unsere Frauenfriedenskirche hat eine besondere Aufmerksamkeit verdient!

Auf www.frauenfrieden.de halten wir Sie auf dem neuesten Stand. Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne ein Heft mit der Geschichte der Frauenfriedenskirche und einen Flyer über die Arbeit des Freundeskreis Frauenfrieden e.V..(mail an: freundeskreis@frauenfrieden.de).

Im Namen der Gemeinde St. Marien und des Freundeskreis Frauenfrieden e.V. danken wir Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Hilfe und verbleiben

mit herzlichen Grüßen

Franziska Baumgartl
Vors. des Freundeskreis Frauenfrieden e.V.

Andrea Krawinkel
Vors. des Pfarrgemeinderats Sankt Marien


 
Das Chor-Projekt
Für die Mitgestaltung der Heiligen Messe
Sonntag, den 26.5. um 11 Uhr
im Mariensaal, Frauenfrieden
Leitung: Philipp Schwed

sind alle Interessenten herzlich eingeladen, mitzusingen.
Proben sind jeweils um 19.30 Uhr im Mariensaal:

Mittwoch, 15.5.
Montag, 20.5.
Freitag, 24.5.

Nähere Informationen gibt es im zentralen Pfarrbüro:
pfarrbuero@marien-frankfurt.de,
Telefon: 069 795 395 90

 

Die Frauenfriedenskirche ist wegen Sanierungsarbeiten bis Mitte 2020 geschlossen, aber das Gemeindeleben geht weiter!

Die Frauenfriedensgemeinde ist eine Großstadtgemeinde im besten Sinne. Dem Ortsauschuss ist es ein Anliegen, die Tore weit zu öffnen:

Für junge, alleinstehende Mütter in Zusammenarbeit mit der Caritas im Wohnprojekt p.fiff (Projekt Frauen in Frauenfrieden).
https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/frauen/wohnen-und-obdach/betreutes-wohnen-fuer-junge-frauen/betreutes-wohnen-fuer-junge-frauen

Für Christen anderer Muttersprachen: Die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde feiert seit 20 Jahren ihre Gottesdienste bei uns, das Marienfest im September versammelt 34 Gemeinden anderer Muttersprachen.

Für die Ökumene: die Zusammenarbeit mit der evangelischen und altkatholischen Gemeinde hat eine lange und freundliche Tradition bei uns.

Für Obdachlose: zwei Mal im Monat steht eine überaus fröhliche Truppe von Helfern schon sehr früh in der Gemeindeküche, um ein leckeres Frühstück für 50-60 Gäste vorzubereiten. Mit Respekt und Freundlichkeit serviert, gibt es den Bedürftigen das gute Gefühl, in Frauenfrieden willkommen zu sein. In den Wintermonaten kommt eine monatliche Kaffeetafel dazu, die reihum in den christlichen Gemeinde Bockenheims stattfindet. Dann stehen Kuchenbäcker und –bäckerinnen der Gemeinden am Ofen und backen selbst, das schmeckt dann wie zu Hause. Die Obdachlosenarbeit ist ökumenisch.

Für die Senioren einmal im Monat mit gemütlichen Nachmittagen, Ausflügen und rauschender Fastnacht. Die Veranstaltungen finden Sie im Hauptmenü unter „Dienst am Menschen-Senioren“.

Für Kinder und Jugendliche mit Kindergottesdiensten, Ferienspielen und dem berühmten Zeltlager. Näheres dazu finden Sie im Hauptmenü unter „Dienst am Menschen – Kinder“.

Für die ganz Kleinen: Wenn glückliches Quieken aus dem Saal dringt, fröhliche Lieder zu hören und unternehmungslustige Windelträger auf allen vieren unterwegs sind, dann ist Dienstagnachmittag und Familienlounge. Die Leiterin Frau Schulz-Bumler hat viel Erfahrung in der Arbeit mit den ganz Kleinen und kann den Müttern und Vätern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine schöne Gelegenheit für junge Eltern, sich kennen zu lernen. Jeden Dienstag von 16-18 Uhr im Gemeindesaal; einfach dazu kommen!

Für Menschen mit Hörschädigung, weitere Informationen finden Sie im Hauptmenü unter „Dienst am Menschen – Gehörlosenseelsorge“.

Für „The Singing-Christmas-Tree“, ein Konzertreihe, die immer Anfang Dezember in Frauenfrieden aufgeführt wird. Sie bietet deutsche und amerikanische Weihnachtslieder und hat eine beeindruckende Kulisse: 100 Sänger bilden einen 12 Meter hohen Weihnachtsbaum. In sieben Konzerten lassen sich 6.000 Besucher jedes Jahr in weihnachtliche Stimmung versetzen. Für viele Frankfurter ist das der wahre Beginn der Adventszeit.Hier erfahren sie mehr: http://www.gacc-frankfurt.de

Für Sangeslustige: zur Zeit gibt es keinen Kirchenchor in Frauenfrieden, der Projektchor „Schola“ singt zu besonderen Gotttesdiensten. Haben Sie Lust, mitzusingen? Für Planungen zukünftiger Schola-Gottesdienste senden Sie bitte Ihre Kontaktdaten an pfarrbuero@marien-fankfurt.de, damit man Sie in den Schola-E-Mail-Verteiler aufnehmen kann.

Für die Freunde der Kultur gibt es „das podium“, das seit Jahren ein vielfältiges Programm auflegt: Konzerte, Ausstellungen, Ausflüge, Lesungen, Vorträge, Kabarett; jeden Monat etwas anderes. Das aktuelle Programm finden Sie unter „Kultur – das podium“ im Hauptmenü.

Für die Eine Welt mit einem Bildungsprojekt in Bolivien, das der Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden gemeinsam mit Sankt Elisabeth fördert. Alle Informationen dazu finden Sie im Hauptmenü unter „Dienst am Menschen – Eine Welt“.

Für Spiritualität: die liturgischen Angebote sind vielfältig, Rosenkranzgebet, Frauenmesse, musikalische Andachten und Abendgebete, Kindergottesdienste und natürlich die Messe sonntags um 11 Uhr. Am besten suchen Sie all das im aktuellen Pfarrjournal auf der Startseite.

Für die Gemeinschaft: jeden Sonntag nach dem Gottesdienst – also um 12 Uhr – öffnet das Gemeindecafé seine Pforte im Gemeindesaal, um Schwatzlustige mit Kaffee, Tee und leckeren Keksen zu verwöhnen. Die Kleinen spielen derweil im Ehrenhof und die Großen fühlen sich unter Gleichgesinnten einfach wohl.

Für die Stille: unser Ehrenhof mit seinen vielen Rosen bietet einen Ort der Stille und Besinnung, eine Oase in der schnellen Stadt.

 

Elisabethenkrankenhaus
Ginnheimer Str. 3
60487 Frankfurt
Tel.: 069 7939-0
Web: http://www.elisabethen-krankenhaus-frankfurt.de/
ÖPNV: U6/U7 Haltestelle: Kirchplatz; Bus 34 Haltestelle: Kirchplatz

 

Seniorenzentrum St. Josefshaus
Ginnheimer Straße 11
60487 Frankfurt
Tel.: 069 40509-0
Web: http://www.st-josefshaus-frankfurt.de/
ÖPNV: U6/U7 Haltestelle: Kirchplatz; Bus 34 Haltestelle: Kirchplatz

 

Die Frauenfriedenskirche in Frankfurt Bockenheim ist die Pfarrkirche der Pfarrei Sankt Marien Frankfurt. Sie hat eine interessante Geschichte und ist nicht nur architektonisch herausragend, sondern auch die einzige Kirche im deutschsprachigen Raum, die von Frauen initiiert und gebaut wurde. Unter dem Eindruck des verheerenden Ersten Weltkrieges wurde sie als Mahnmal für den Frieden und als nationale katholische Gedenkstätte für gefallene Soldaten erbaut. Nähere Informationen zur Geschichte und Architektur der Kirche finden Sie auf der Homepage des Freundeskreises Frauenfrieden e.V. unter www.Frauenfrieden.de. und hier